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SUMMARY:100 Jahre GEHAG
DESCRIPTION:Tagung „100 Jahre GEHAG!Reflexionen zu einem Meilenstein des sozialen Wohnungsbaus\n\n\n\nAbb.: Hufeisensiedlung / Großsiedlung Britz\, 1. Bauabschnitt\, Zeitschrift „Die Wohnungswirtschaft“\, 1925\n\n\n\nVeranstaltungs-Ort: Inselstraße 6\, 10179 Berlin\n\n\n\nAm 14. April 1924 wurde auf Initiative des späteren Berliner Stadtbaurats Martin Wagner die Gemeinnützige Heimstätten Bau-\, Spar- und Aktiengesellschaft (GEHAG) gegründet. In den 75 Jahren ihres aktiven Bestehens setzte die GEHAG Maßstäbe im Wohnungsbau- und Siedlungsbau und zeichnet für den Bau von gleich mehreren Siedlungen des Berliner Welterbes verantwortlich.  \n\n\n\n1999 wurde die damals zum städtischen Eigentum zählende GEHAG und ihr breites\, vor allem durch Bauten Bruno Tauts geprägtes Immobilien-Portfolio vom Berliner Senat in einem Bieterverfahren veräußert\, um dann kurze Zeit später über die Börse weiter gehandelt zu werden. Die Bestände befinden sich heute überwiegend im Eigentum der Deutsche Wohnen / Vonovia Gruppe\, Teile aber auch – wie in der hier abgebildeten Hufeisensiedlung in Neukölln-Britz – in Einzeleigentum. \n\n\n\nDie Gründung der GEHAG ist bemerkenswert\, weil sich hier damals viele unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte und Institutionen zusammentaten\, um gemeinsam der krassen Wohnungsnot effektiv entgegen zu treten. An ihrer Gründung waren viele Genossenschaften\, Gewerkschaften sowie die AOK Neukölln beteiligt. Parallel dazu wurden einzelne Aufgaben über spezielle Körperschaften wie etwa Berliner Bauhütte oder die Vermietungsgesellschaft EINFA in die eigene Hand genommen. \n\n\n\nDie Tagung findet in einem frühen Bau von Max Taut statt – und in dort genau in dem Saal\, in dem die GEHAG vor 100 Jahren ihren Anfang nahm. Sie versammelt viele Organisationen\, die damals an der Gründung beteiligten waren bzw. aus diesen Institutionen hervor gegangen sind. \n\n\n\nIn der vom Bauhistoriker Steffen Adam für den Architekten- und Ingenieurverein (AIV) in Kooperation mit dem August-Bebel-Institut (ABI) organisierten Tagung soll folgenden Fragen nachgegangen werden: \n\n\n\n\nWas haben die Beteiligten mit der Gründung der GEHAG beabsichtigt? \n\n\n\nWelche Erfahrungen wurden danach von der GEHAG gemacht? \n\n\n\nWas lernen wir für die Zukunft des sozialen Wohnungsbaus? \n\n\n\nIst die Wiedereinführung der Gemeinnützigkeit von Wohnungsunternehmen eine geeignete Forderung?\n\n\n\n\nIm Rahmen der Tagung wird auch die von KulturerbeNetz-Gestalter Ben Buschfeld erstellte mobile Ausstellung zu den sechs Berliner Welterbe-Siedlungen gezeigt. Eine Anmeldung ist erforderlich \n\n\n\nEin besonderer Dank der Veranstalter geht an: das Landesdenkmalamt Berlin\, die Friedrich-Ebert-Stiftung\, verschiedene Genossenschaften\, Gewerkschaften und Verbände für die freundliche Unterstützung sowie die IG Bergbau-Chemie-Energie\, welche die Räumlichkeit zur Verfügung stellt. \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm (Änderungen vorbehalten)\n\n\n\n\n10:30: Einlass\n\n\n\n11:00 – 11:05 Uhr: Begrüßung durch die VeranstalterReinhard Wenzel und Steffen Adam\n\n\n\n11:05 – 11:15 Uhr: Rolf Erler\, Anis Ben-Rhouma\, IGBCE\, HausherrenWohnungsbau durch Unternehmen für Mitarbeitende\n\n\n\n11:15 – 11:45 Uhr: Eingangsreferat von Dr. Christoph Rauhut (Landeskonservator)Jubiläen des Neuen Bauens in Berlin – Welterbe\n\n\n\n11:45 – 12:15 Uhr: Vorbild für den Wohnungsbau –Gründung der GEHAG – Vorbild des sozialen Wohnungsbaus Steffen Adam (AIV Berlin-Brandenburg e.V.)\n\n\n\n12:30 – 13:00 Uhr: Die GEHAG nach 1933: Von der Arbeitsfront zur Deutschen Wohnen und VonoviaReinhard Wenzel (August Bebel Institut)\n\n\n\n13:00 – 14:00 Uhr: Mittagessen\n\n\n\n14:00 – 14:20 Uhr: Gemeinnützigkeit im Wohnungsbau – Stand der Verhandlungen zur WiedereinführungAnnett Jura\, Leiterin des Referats Referat W I – Sozialer Wohnungsbau und WohnungsgenossenschaftenBundesministerium für Wohnen\, Stadtentwicklung und Bauwesen\n\n\n\n14:25 – 14:45 Uhr: Gewerkschaften und sozialer Wohnungsbau\n\n\n\nInterview mit Roland Issen (ehemaliger Vorsitzender der DAG und Aufsichtsrat der GEHAG) und Hans Jörg Duvigneau (GSW)\n\n\n\n14:50 – 15:20 Uhr: Anregungen zur aktuellen Debatte – Bauwirtschaft der klassischen Moderne\, GenossenschaftenProf. Dr. Nikolaus Wolf\n\n\n\n15:30 – 16:00 Uhr: Zukunft Baurecht im Spiegel der klassischen ModerneDr. Thomas Thaetner\, Rechtsanwalt\, BEUERMANN + PARTNER\n\n\n\n16:15 – 17:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit je einer Vertretung aller Gründungsaktionäre und befreundeter Betriebe der GEHAG\n\n\n\n\n\n\n\n\nWeitere Infos und Anmeldung:https://august-bebel-institut.de/event/100-jahre-gehag/https://www.aiv-berlin-brandenburg.de/veranstaltung-100-jahre-gehag-am-samstag-13-april-2024-um-11-00-18-00-uhr/
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