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AAA-Online-Talks-2026

21. Mai | 08:00 3. September | 17:00

Sommer 2026: Neue Termine der AAA-Talk-Reihe zur Bauwende

Im März 2025 startete die Anti-Abriss-Allianz für Umbaukultur (AAA) mit der digitalen Veranstaltungsreihe „Unterwegs zum Abrissmoratorium 2.0“. Wo sich diese Petition 2022 erfolgreich für den Erhalt und Umbau des Bestands stark gemacht hat, geht die AAA seit 2025 einen Schritt weiter gehen: Sie sammelt gute Anti-Abriss-Argumente aus den Feldern Soziales, Umweltschutz und Kulturerbe. In einem 45-minütigem Beitrag stellen Partner/-innen der Allianz ihre Themen rund um die Bauwende vor und diskutieren sie gemeinsam mit Gästen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Alle Online-Termine sind kostenfrei und ohne Anmeldung für Interessierte offen in diesem Zoom-Raum statt: https://us06web.zoom.us/j/2436945325?pwd=bHZNQmhZODQrRldzQ3h4R3NVZms2Zz


Nachhören per Podcast

Einige der bereits erfolgten Online-Talks stehen auch als Podcast bereit: 


Detailinformationen zu den Einzelterminen


Donnerstag 21. Mai 2026, 12:00–12:45 Uhr: Ein Verzeichnis verlorener Geschichte – Bericht über das Projekt „Schwarzbuch der Denkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) brachte im August 2025 erstmals das „Schwarzbuch der Denkmalpflege“ heraus. Damit erregte sie große öffentliche Aufmerksamkeit für den fortlaufenden Abbruch von denkmalgeschützter Bausubstanz. In einer Zeit, in der die Bauwende zum zentralen Hebel für das Erreichen unserer Klimaziele geworden ist, rückt diese Publikation die systemischen Versäumnisse im Umgang mit unserem Bestand in den Fokus. In der aktuellen Debatte um die Bauwende fungiert das Schwarzbuch als Mahnmal und Wegweiser zugleich. Eva Masthoff (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) zeigt auf, wie die Idee und das Buch entstanden sind und berichtet über die Resonanzen zu dieser Veröffentlichung, die ab sofort jährlich erscheinen wird. 

Moderation: Karin Berkemann, moderneREGIONAL

Schwarzbuch der Denkmalpflege, Kundgebung; Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Donnerstag, 10. Juni 2026, 12:00–12:45 Uhr: Wohin mit den Kirchen? Leitfaden und Bestandsaufnahme

Sehen wir es einmal positiv: In den kommenden Jahren werden Tausende von Kirchenbauten frei für weitere und andere Funktionen. Doch wie genau dieser Wandel am besten vollzogen werden soll, da sind noch viele Fragen offen. Ein guter Zeitpunkt also, um einen Blick auf den Bestand, seine Entstehung und mögliche Zukunft zu werfen. Daher widmet das Dommuseum Fulda den Kirchen des Bistums seit 1946 die Sonderausstellung „Zwischen Umbruch und Abbruch“. Von ihrem Projekt berichten die Kuratorinnen Johanna Anders, Astrid Schlegel und Verena Smit. Bei Baukultur NRW begleitet man den Wandel (neben einer eigenen Wanderausstellung) ganz frisch mit einem Leitfaden für Kommunen, Gemeinden und Engagierte, den Felix Hemmers im Online-Talk vorstellen wird.

Moderation: Karin Berkemann, moderneREGIONAL

Foto: Felix Hemmers

Donnerstag, 25. Juni 2026, 13:00–13:45 Uhr: Baukultur digital – Vermittlung neu denken

Wir sehen nur, was wir wissen – so weit, so bekannt. Denn ohne baukulturelle Bildung läuft jedes Engagement gegen den Abriss ins Leere. Die Architekturhistorikerin Turit Fröbe ist Expertin darin, das leichte Flanieren und spielerische Impulse zu nutzen, um das städtische Umfeld anders zu erschließen. Im Anti-Abriss-Talk spricht Fröbe über neue digitale Formate der baukulturellen Bildung, die längst schon mehr sind als ein Mittel zweiter Wahl.

Moderation: Karin Berkemann, moderneREGIONAL

Foto: Keith Vaughton, gemeinfrei, CC-BY-2.0

Mittwoch, 9. Juli 2026, 13:00–13:45 Uhr: Denkmalpflege und ressourcenschonendes Bauen: DBU-Förderperspektive

Ist der Erhalt historischer Bausubstanz ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz? In Zeiten von Ressourcenknappheit und ehrgeizigen Klimazielen rückt der Gebäudebestand immer stärker in den Fokus. Doch wie lassen sich die strengen Anforderungen der Denkmalpflege mit den modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz vereinen? Dieser Vortrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Bewahrung des kulturellen Erbes und ökologischer Innovation. Constanze Fuhrmann von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt auf, wie die DBU innovative Ansätze unterstützt, um die historische Substanz zukunftsfähig machen.

Moderation: Corinna Tell, Redaktion Rote Liste im Deutschen Verband für Kunstgeschichte

Foto: Fred-Romero, gemeinfrei CC-BY-2.0

Donnerstag, 3. September 2026, 13:00–13:45 Uhr: Denkmalpflege und ressourcenschonendes Bauen: DBU-Förderperspektive

Ist der Erhalt historischer Bausubstanz ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz? In Zeiten von Ressourcenknappheit und ehrgeizigen Klimazielen rückt der Gebäudebestand immer stärker in den Fokus. Doch wie lassen sich die strengen Anforderungen der Denkmalpflege mit den modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz vereinen? Dieser Vortrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Bewahrung des kulturellen Erbes und ökologischer Innovation. Constanze Fuhrmann von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt auf, wie die DBU innovative Ansätze unterstützt, um die historische Substanz zukunftsfähig machen.

Moderation: Corinna Tell, Redaktion Rote Liste im Deutschen Verband für Kunstgeschichte

Gemeinschaftshaus in Bogensee; Foto: Team der Roten Liste des KulturerbeNetz.Berlin

Anti-Abriss-Allianz für Umbaukultur (AAA)

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