Triennale der Moderne

Informationen zum Programm


Impressionen vom ersten Tag der zweitägigen Auftakt-Veranstaltung der Triennale der Moderne 2022 in Berlin:

Der erste Tag des Auftakts fand am Fr, den 30. September in der Tschechischen Botschaft statt. Nach zwei rasch ausgebuchten Führungen durch das eindrucksvolle Gebäude wurde um 13 Uhr die Triennale der Moderne 2022 offiziell eröffnet. Am Sa, den 1.10.2022 folgte Tag 2 in der TU Berlin mit einigen Kurzvorträgen von Mitgliedern des KulturerbeNetz.Berlin …

30.9.2022 – Impressionen aus der Tschechischen Botschaft

Nach Grußworten durch den Botschafter S.E. Tomáš Kafka, Senator Klaus Lederer sowie Klaus Bösinger, Staatssekretär des BMWSB, plus einem Keynote-Talk zum Motto „Wohnen.Arbeiten.Leben“ folgten Impulse aus Städten und Stätten der Moderne in Deutschland und Europa. Sie machten deutlich, wie facetten- und variantenreich die verschiedenen Entwicklungslinien, Vermittlungs- und Erhaltungsstrategien in den verschiedenen Ländern und Orten sind. Die Ränge des 160 Personen fassenden Kinos waren voll besetzt. Im Anschluss an das Programm folgte ein Apéro und eine Diskussion im benachbarten Tschechischen Zentrum.


1.10.2022 – Impressionen aus der TU Berlin und dem BHROX bauhaus reuse

Am zweiten Tag des Auftakt-Events gab es ein Einstieg in den den diesjährigen Themenschwerpunkt zur Moderne in der Ukraine. In dem gemeinsam mit DOCOMOMO International und ICOMOS präsentierten Programm gaben mehrere Referent*innen aus der Ukraine einen Einblick in das reiche Oeuvre der Moderne und schilderten die aktuelle Situation in den Städten Kharkiv und Lviv. Passend dazu dem Schwerpunkt wurde der erste Teil einer insgesamt fünfteiligen, kurzfristig vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geförderte Ausstellungsserie eröffnet. Sie wird größtenteils im bauhaus reuse-Pavillon auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platz gezeigt werden und ist damit Teil des sich in Berlin bis Ende Dezember erstreckenden Triennale-Programms.


Mitglieder des KulturerbeNetz beim „Pecha Kucha der Moderne“

Ein weiteres Highlight des zweiten Tages war ein „Pecha Kucha der Moderne“. Hier waren gleich vier Mitglieder des KulturerbeNetz vertreten und steuerten je einen von insgesamt 22 Einzelvorträgen zu einzelnen Bauten oder Themen der Moderne bei. Der kurze Zeittakt mit 5-Minuten pro Vortrag sorgte für ein visuellen Anreiz, in den nächsten Wochen einzelne Programmpunkte zu besuchen und das reiche baukulturelle Erbe der Moderne in und um Berlin zu erkunden. Neben den KulturerbeNetz Mitgliedern, Karsten Feucht vom Berliner Zentrum Industriekultur, Mila Hacke und Jens-Uwe Köhler vom Studentendorf Schlachtensee sowie dem KulturerebeNetz-Gestalter und Triennale der Moderne-Organisator Ben Buschfeld, hab es weitere Präsentationen von Referent*innen wie etwa von Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut, Welterbe-Referentin Dr. Sabine Amrosius, Bauhistoriker und Ex-Kultursenator Dr. Thomas Flierl oder Architekt und Denkmal-Experte Winfried Brenne. Hier finden Sie eine

Anstehende Veranstaltungen

News unserer Mitglieder

  • Jour-fixe-Termine 2023
    Nach Einstellung des Betriebs der „Zentralen Anlaufstelle für Beteiligung“steht leider noch kein neuer Treffpunkt fest. Die Veranstaltungsorte werden noch bekannt gegeben.
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  • Film zum Welterbe-Vorschlag
    Am 25.10.2022 gab es die Premiere auf großer Leinwand im Kino International, jetzt ist er auch online – Ein kurzer Film mit Stimmen zum laufenden Berliner Welterbe-Vorschlag, in dem mehrere Vertreter/innen des KulturerbeNetz.Berlin befragt werden, was für sie das Besondere des laufenden Welterbe-Vorschlags ausmacht.
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  • Triennale der Moderne
    Am 30.9. startete die Triennale der Moderne, ein Festival mit Programm in Berlin, Dessau und Weimar. Highlights des zweitägigen Auftakt-Events waren u.a. ein Themen-Block zum baukulturellen Erbe in der Ukraine sowie ein „Pecha Kucha der Moderne“ mit mehreren Mitgliedern des KENB.
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  • B-Plan Flugplatz Johannisthal
    Ein Teilerfolg für ein Objekt unserer Roten Liste bedrohter Bauten in Berlin: Der B-Plan, nach dem allzu leichtfertig weite Teile des Flugplatz Johannisthal geopfert werden sollten, wird jetzt offenbar neu aufgerollt. Ein Artikel in der Berliner Zeitung greift das Thema auf:
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  • Interview zum Gasometer
    In dem bei Youtube verfügbaren Interview erläutert Dr. Elisabeth Ziemer von Denk mal an Berlin die laufenden Umbauten und die Situation am Gasometer, einem Wahrzeichen Schönebergs.
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  • Gartenstädte des 21. Jhs.
    2 Tage Video-Mitschnitt und persönlicher Bericht von einer Fachkonferenz in Paris zu Gegenwart und Zustand europäischer „Gartenstadt“-Anlagen mit Zukunftsszenarien plus Vorstellung von Modellprojekten aus den sechs Berliner Welterbe-Siedlungen.
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  • Mithelfer/innen gesucht
    Für das Projekt einer „Rote Liste“ bedrohter Bauten suchen wir noch weitere Mitstreiter/innen, die helfen, Objekte zu identifizieren und nach einem fixen Schema redaktionell zu erfassen. Die Live-Schaltung ist im September geplant.
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  • Kulturerbenetz @ Facebook
    Alle, die selbst bei Facebook angemeldet sind, bitte abonnieren, „liken“ und teilen: Seit kurzem existiert auch ein eigener Facebook-Account des KENB. Hier werden wir etwa auf unsere Veranstaltungen hinweisen, die so dann im Freundeskreis einfach verbreitet und geteilt werden können.
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  • Buch zu den Welterbe-Siedlungen
    2008 wurden sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ gemeinsam zum UNESCO-Welterbe erklärt. Mit einem umfangreich bebilderten Buch werden sie nun in ihrem denkmalpflegerischen Kontext vorgestellt.
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  • PM vom 9.11.2021: Rathenower Straße
    Das KulturerbeNetz.Berlin fordert einen anderen Umgang mit dem Jugendzentrum in der Rathenower Straße und dessen Unterschutzstellung als Baudenkmal.
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