Das Bauhaus zu Besuch bei Tautes Heim

Betriebsausflug der Stiftung Bauhaus Dessau nach Neukölln-Britz:

Mietbares Museum „Tautes Heim“ in der Hufeisensiedlung, Foto www.tautes-heim.de

Einmal pro Jahr machen die Mitarbeiter/innen der Stiftung Bauhaus Dessau einen Betriebsausflaug. Die diesjährige Exkursion führt das Team in die Berliner Hufeisensiedlung, der sicherlich bekanntesten der sechs Berliner UNESCO-Welterbe-Siedlungen. Höhepunkt der Exkursion ist eine Besuch des mietbaren Museums „Tautes Heim“, eine Hommage an den Architekten Bruno Taut, der wie kein Zweiter den Öffentlichen Wohnungsbau des frühen 20. Jhs. geprägt hat und in nur wenigen Jahren Praxis knapp 12.000 Wohnungen errichtet hat.

Die zwischen 1913 und 1934 enstandenen, über sieben Bezirke verteilten Siedlungen dürfen heute als der bedeutendste Beitrag Berlins zur internationalen Architekturgeschichte gelten. Mit diesem jüngsten Berliner Welterbe rückt zwangsläufig auch die Bedeutung des 1938 im Exil früh verstorbenen Architekten Bruno Taut ins Zentrum des Interesses. Er entwarf nicht nur gleich vier der sechs Welterbe-Siedlungen, sondern gilt als einer der bedeutendsten Architekten und Impulsgeber des frühen 20. Jhs.. Seine Bauten, Publikationen und Aktivitäten (etwa im Deutschen Werkbund) unterstreichen und begründen wesentlich Berlins zentrale Bedeutung im Reformwohnungsbau und dürfen auch als eine Art Vorstufe der Bauhaus-Bewegung gelten. Taut hatte auch sehr dezidierte Vorstellung zu einer modernen Innenraumgestaltung, die im Rahmen des mietbaren Museums „Tautes Heim“ (wie die Dessauer Stiftung auch Mit-Organisator der Triennale der Moderne – Weimar, Dessau, Berlin) ins Werk gesetzt wurde und von dem Team der Stiftung besichtigt werden.

Charakter: nicht-öffentliche Veranstaltung
Datum: 12. März 2019, Uhrzeit: o.Angabe
Partner: Ben Buschfeld / Tautes Heim – in Kooperation mit
Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung Berlin-Britz e.V.
Ort/Treffpunkt: o. Angabe

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